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Gefangen im Auto?

Zu unserem Urlaubsziel waren mein Liebster und ich über sieben Stunden im Auto unterwegs. So langes Sitzen, die reinste Folter. Aber kein unausweichliches Schicksal. Es gibt ein ganzes Arsenal an Sitzgymnastik-Übungen, die einen deutlichen Unterschied zum völligen Nichtstun machen. Vom Kopf bis zu den Füßen. Natürlich nur für den Beifahrer! Hier ein paar Kostproben: Den Kopf langsam nach links drehen, so weit es geht. Dann langsam nach rechts. Kopf langsam in den Nacken legen, dann langsam nach vorne sinken lassen. Mit den Schultern kreisen. Die Oberarme in die Rückenlehne stemmen. Die Hände rechts und links von sich auf den Sitz legen und sich ein bisschen nach oben stemmen. Die Handballen gegeneinander drücken. Den linken Oberschenkel nach vorne schieben, gleichzeitig die rechte Schulter in die Rückenlehne drücken und umgekehrt. Hände auf die Knie legen und drücken, dabei gleichmäßig weiteratmen. Ein Bein ein bisschen vom Boden abheben und so lange wie möglich halten, dann wechseln. Ein Versuch mit beiden Beinen ist es allemal wert! Fußinnenkanten nach oben kippen, dann die Fußaußenkanten. Mit den Zehen wackeln… Wenn man mal angefangen hat, kommen immer mehr Ideen. Im Urlaub selbst haben wir uns viel Schönes angesehen und sind dafür viele Kilometer marschiert. Einmal hatte ich die Eiskarte in der Hand. Normalerweise mache ich mir nichts aus Eis, aber jetzt hatte ich Lust drauf. Was es da alles gab! Toffee-Becher, After Eight-Becher, Giotto-Becher, Rocher-Becher, Snickers-Becher… Ich entschied mich für einen Eisbecher mit Waldfrüchten und Jogurt.

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