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Viel los zur Zeit

Wenn es möglich wäre, ein zweites Leben einzurichten, würde ich darin nur malen und schreiben. Diese beiden Leidenschaften fallen meistens ein bisschen hinten runter, aber ich will ja nicht meckern. Das Leben ist schön. Besonders im September. Fast an jedem Tag ernte ich irgendwelche Früchte und Gemüse und konserviere sie auf irgendeine Weise. Das ist im Winter toll, wenn ich im eigenen Keller „einkaufen gehen kann“. Eines habe ich allerdings stark reduziert: Das Kochen von Marmeladen und Konfitüren. Ist einfach zu viel Zucker und Konservierungsstoff drin. Dafür verkoche ich die hellen Pfirsiche und Pflaumen aus dem Garten zu dickem, streichfähigen Mus. Heiß in Gläser abgefüllt hält das Monate, enthält nur fruchteigenen Zucker und ist lecker im Jogurt oder auf Brot mit Quark. Wie so oft häufen sich auch jetzt Feiern und gesellige Treffen. Da ist das Essen immer besonders gut. Das genieße ich sehr, versuche aber auch bewusst Maß zu halten, damit ich auch das Tragen aller meiner Kleider uneingeschränkt genießen kann.

Die diamantene Hochzeit meiner Eltern ist unvergesslich. Sämtliche Verwandte bis zum kleinsten Urenkel waren lückenlos vertreten. Selbst meine Tante und mein Cousin aus Kanada sind angereist. Und eines unserer Kinder kam extra aus Schleswig-Holstein. Zusammen über 30 Verwandte. Diese Himbeertorte hat für alle gereicht und war auch geschmacklich ein Kunstwerk.
Es ist mir sogar gelungen, Gurken einzuwecken.
Zu einem Treffen in einem Restaurant bin ich ein bisschen hungrig gegangen und habe mir dann was Vitaminreiches bestellt. Danach war ich satt, aber nicht pappsatt.

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