Site Overlay

Lebendig in der Lernzone

Meine Komfortzone immer wieder ein bisschen sprengen finde ich anstrengend und wohltuend zugleich. Der Hinterreifen meines Fahrrads war platt. Ein Profi hätte das in einer Viertelstunde hingekriegt. Ich habe mindestens zwei Stunden gebraucht. Werkzeuge suchen, YouTube-Videos ansehen, herumwerkeln, schwarze Streifen auf Kleidung und im Gesicht kriegen… aber ich habe nicht nur den Hinterreifen ausgebaut und den Schlauch schön geflickt, sondern den Hinterreifen auch wieder so eingebaut, dass ich ganz normal radeln konnte. Nur die Gänge haben nicht mehr funktioniert… immerhin habe ich schon eine ganze Menge richtig gemacht. Ich wollte an einem Zoom-Meeting teilnehmen, habe die App erfolgreich heruntergeladen und auch schon frohgemut meine Leute auf dem Bildschirm gesehen. Aber irgendwie kam ich mit Kamera und Mikrofon nicht zurecht und bin wieder rausgeflogen. Immerhin bin ich einige Schritte weit gekommen. „Der schlechteste Versuch ist immer der, den man nicht macht.“ Diesen Satz, den ich in den Lebe leichter Kursen und beim Online-Coaching gerne beim Thema „Lebe mit Leidenschaft“ zitiere, mag ich unheimlich gern. Sich etwas Neues zutrauen, etwas dazu lernen, das geht auch in der Corona-Krise. Es ist so wichtig, dass wir lebendig bleiben. Damit fülle ich ab und zu abends meine Zeit: lesen, handarbeiten, hübsche Sachen für das Fotoalbum ausschneiden. Ein bisschen Komfortzone darf auch sein.

Das Buch zu lesen war ganz schön anstrengend: Viele lange Schachtelsätze garniert mit Fachbegriffen…in groben Zügen habe ich einiges verstanden. Ansteckblumen wie das weiße Exemplar rechts nähe ich aus Stoffresten,