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Eine krasse Zukunft

Neulich ein nicht alltägliches Gespräch mit einem geliebten Angehörigen. Er verpackt nicht so gute Nachrichten, wenn sie denn sein müssen, sehr gern in flauschige Worte, will niemandem ein mieses Gefühl geben. Ich wundere mich sehr, wie gefasst und ruhig ich bin anstatt auszurasten. Denn so eine ärztliche Diagnose hört wirklich niemand gern. Normalerweise trifft es ja immer nur die anderen. Jetzt setze ich mich selber damit auseinander und lerne ganz viel dazu. Erst einmal: Niemanden auf seinen gesundheitlichen Status reduzieren. Und die Begegnungen jetzt erst recht qualitätvoll, wertschätzend und humoristisch verbringen. Vielleicht bin ich auch deshalb so ruhig, weil ich weiß, dass nach dem Verlassen der irdischen Hülle das Leben sich unendlich vervielfacht. Für meinen lieben Angehörigen als gläubigen Christen hat das Jesus-Wort „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ konkrete Relevanz. Das ist so eine krasse Zukunft, auf die er sich unbändig freuen kann. Weil da eine unvorstellbare Willkommenskultur herrscht. Eine Wohnung, die wunderbarer ist als alle „Schöner wohnen“-Wohnungen zusammen. Er wird ein Kleid bekommen, das aus lauter Lichtstrahlen gewebt ist. Auf dem Begegnungsplatz vor seiner Wohnung ist ein Springbrunnen, daraus fließt eine goldähnliche, herrlich duftende Substanz. Sie besteht aus reiner Liebe. Menschen, die er schon lange nicht mehr gesehen hat, wird mein Angehöriger voller Wiedersehensfreude in die Arme schließen. Warum ich das auf diesem Blog schreibe, der Lebe leichter Gesundheit heißt? Weil es sich leichter lebt mit diesen Aussichten. Und weil gläubige Menschen nachweislich gesünder sind an Leib und Seele. Und weil es mir einfach gut tut, das hier so zu schreiben.

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