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Kraftakt geschafft

Meine normalen Arbeits- und Alltagsabläufe hatte ich während der letzten Wochen in zeitliche Nischen gequetscht. Unser Garten wuchs zu unberührter Natur heran. Warum? Weil ich zuhause oft vorgebacken und vorgekocht habe und alles mitnahm zum Ort des Geschehens. Ein Riesenumzug unserer jungen sechsköpfigen Familie war im Gange. Die vier süßen Kleinen wollten Zuwendung und Beschäftigung. Zum Glück hat auch meine Mit-Oma sehr tatkräftig mit angepackt. Die beiden Mädels im Kindergartenalter haben wir ab und zu zum Übernachten mit zu uns genommen. Wickeln, füttern, spielen, schlafen legen war für die einjährigen Zwillingsbuben angesagt. Irgendwie fand ich die Kraft für alles. Natürlich war mein eigener Tagesrhythmus durcheinander und die Mahlzeiten lagen zeitlich zum Teil weit voneinander entfernt. Zum Glück war ich so abgelenkt und beschäftigt, dass ich meinen Magen nur nebenher bemerkt habe. Wichtig war mir, oft ein Glas Wasser zwischendurch zu trinken, das hat meine Lebensgeister wach gehalten. Und ab und zu eine Tasse Kaffee. Ich habe trotz allem Wert darauf gelegt, mich ausgewogen zu ernähren, also immer ein Teil mit Gemüse oder Obst beim Essen dabei. Ist einfach so einprogrammiert. Mein regelmäßiger Sport? Vergiss es! Dafür habe ich Kinder geschleppt, bin auf unzähligen Treppen gerannt, habe zum Schluss die vielen, vielen hinterlassenen Räume besenrein gemacht. Nun ist das Umzugsei gelegt und will verarbeitet werden. Es geht noch ein bisschen weiter mit der Mithilfe, aber der Druck der Deadline ist weg. Das freut auch unseren Kater, wenn er seine Leute wieder öfter sieht. Seit gestern darf ich wieder meine Walkingkurse halten – wie gut, dass das nicht vorher der Fall war. Auch das Wetter hat exakt gepasst – während der Umzugsphase ein wunderbar kalter Mai ohne viel schwitzen. Als alles im neuen Haus war, begann der Sommer und die Kinder nahmen den Garten mit Matschküche und im Wasser plantschen in Besitz. Ich nehme an, dass ich es nun wieder öfter schaffe, zu bloggen.





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